Enkelin will in Gerichtsverfahren durchsetzen, dass ihr Großvater nicht mehr in Geschichtsbüchern erwähnt wird
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Enkelin will in Gerichtsverfahren durchsetzen, dass ihr Großvater nicht mehr in Geschichtsbüchern erwähnt wird
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Oscar Toepffer spielte eine wichtige Rolle im nationalsozialistischen Hamburg. Seine Enkelin will nun erreichen, dass ein Lebensporträt ihres Großvaters aus einem Geschichtsbuch gestrichen wird. Das Urteil ist von Bedeutung für die historische Aufarbeitung des Nationalsozialismus.
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Er gilt als Begründer des Faschismus – Benito Mussolini. Rund zwanzig Jahre regierte der nur rund 1,70m große ‚Duce‘ aus Dovia di Predappio in Italien. Er prägt das Land bis heute. Viele Legenden ranken sich um den Diktator – vom Marsch auf Rom, über sein Bündnis mit Hitler bis zu seinem gewaltsamen Tod 1945. Und bis heute gilt der ‚Duce‘ und der italienische Faschismus immer noch als ‚weniger brutal‘ als die deutsche Variante. Über den ‚Duce‘ spreche ich mit Hans Woller, der eines der wenigen Bücher verfasst hat, die auf Deutsch über Mussolini berichten.
In den vergangenen Jahren versuchten die Grünen, sich wieder als Vertreter der Interessen von Armen zu profilieren. Gewählt werden sie trotzdem vor allem von der gebildeten Mittelschicht und auch die Anpassung ihrer sozialpolitischen Forderungen aus dem Wahlkampf an die Regierungstätigkeit fällt ihnen leicht.
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Oscar Toepffer war in Hamburg während der NS-Zeit Senator. In dem zweiten Band seiner Reihe „Täterprofile. Die Verantwortlichen im Hamburger Bildungswesen unterm Hakenkreuz“ hat Hans Peter de Lorent seine Biographie aufgeschrieben. Dabei zitiert er auch ausführlich aus dem Briefverkehr von Toepffer mit seiner Ehefrau Gretchen. Toepffers Töchter hatten de Lorent die transkribierte Fassung für seine Forschung überlassen. Nun klagt eine Enkelin Toepffers seit Jahren gegen die Darstellung ihres Großvaters. Das Urheberrecht sei verletzt. Im Januar steht eine Entscheidung des Landgerichts Hamburg an. Es wird eine hohe Tragweite für die historische Forschung haben.
Feuerland. Utopien. Peter Neumann nimmt uns mit in die Zeit zwischen 1883 und 2020. Wir begegnen Künstlerinnen, Literaten und Wissenschaftlerinnen. Mal treffen sie sich real, mal verpassen sie sich um wenige Tage.
Gespräch mit Peter Neumann über sein Buch „Feuerland. Eine Reise ins lange Jahrhundert der Utopien 1883-2020“.
Der Deutsche Bundestag hat das ‚Triage-Gesetz‘ verabschiedet. Es soll Ärzt:innen helfen, im Falle einer Notlage wie z.B. einer Pandemie, zu entscheiden, wer einen der begehrten Intensivplätze erhält. Nun soll diese Entscheidung nur aufgrund der „aktuellen und kurzfristigen Überlebenswahrscheinlichkeit“ getroffen werden. BehindertenrechtsaktivistInnen, die durch eine Verfassungsklage eine gesetzliche Regelung erreichen wollten, sehen in dem nun verabschiedeten Gesetz erst Recht die Gefahr einer Diskriminierung. Mit der Beschwerdeführerin, Juristin und Behindertenrechtsaktivistin Nancy Poser spreche ich über das Gesetz und die mangelnde gesellschaftliche Debatte über das Thema.
Obwohl das geplante »Bürgergeld« kaum Verbesserungen im Vergleich zum bisherigen Hartz-IV-System bringt, geht es den Unionsparteien und Unternehmensverbänden viel zu weit. Der Vorwurf, Faulpelzen eine »soziale Hängematte« zu bieten, erlebt eine Renaissance.
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Der US-amerikanische Historiker Jeffrey Veidlinger dokumentiert in seinem Buch »Mitten im zivilisierten Europa« die Pogromwelle auf dem Gebiet der heutigen Ukraine in den Jahren 1918 bis 1921. Das Ausmaß des Mordens ist erschreckend. Dennoch wäre es falsch, hier von einer Vorgeschichte des Holocaust zu sprechen.
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Rund 45 000 Menschen sind mittlerweile auf die Leistungen der Hamburger Tafel angewiesen. Doch das Spendenaufkommen schrumpft. Mit großangelegten Kampagne in verschiedenen Hamburger Einkaufszentren macht die Organisation nun auf die Misere aufmerksam.
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