Im Oktober traf es die Träger der Suchthilfe wie ein Donnerschlag. Sie sollten von massiven Einsparungen betroffen sein. Weder die Tarifsteigerungen sollten fortan finanziert werden, noch sollten sie ihre erwirtschafteten Rückstellungen mit in die nächste Periode nahmen dürfen. Für 2022 sind diese Einsparungen nun doch noch abgefedert worden, allerdings ohne Garantie für das darauffolgende Jahr. Mit Andreas Koch, Geschäftsführer der gGmbH Therapiehilfe in Hamburg und Vorsitzenden der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen widmen wir uns einem ‚Randthema‘ der Gesellschaft – das bei genauerer Betrachtung doch mittendrin ist.
Die letzte Schonfrist
In Hamburg sind die Suchthilfeträger von Sparmaßnahmen infolge der Covid-19-Pandemie bedroht. Zwar gewährt die Sozialbehörde den freien Trägern für das kommende Jahr einen Aufschub, doch spätestens 2023 dürften die Kürzungen im sozialen Bereich auch sie treffen.
Nachschulische Sackgasse
Einem neuen Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zufolge gelingt Förderschülern deutlich seltener als Regelschülern der Einstieg in einen Ausbildungsberuf.
70 Jahre Panzerknacker – Gespräch mit Fabian Gross


Sie werden schon 70 Jahre alt. Die Panzerknacker. Und zusammen mit Fabian Gross werfen wir einen Blick auf ihre Geschichte.
Apartmenthaus A
Im Gespräch mit Tim geht es um den HVV, die Hochbahn, Busse und Bahnen.
Schwieriger Übergang in Ausbildung und Arbeitsmarkt für FörderschülerInnen – eine Studie des IAB
Jugendliche, die die Förderschule aus dem Bereich „Lernen“ verlassen, haben danach Schwierigkeiten im Übergang zur Ausbildung oder Beruf. Mit Malte Sandner betrachte ich den Bereich genauer und spreche über den Kurzbericht des Instituts für Arbeitsmarkt – und Berufsforschung.
Februar 33 – Der Winter der Literatur / Gespräch mit Uwe Wittstock
Es ging rasend schnell. Innerhalb eines Monats gab es die Weimarer Republik nicht mehr. Der Wandel hin zur NS-Diktatur vollzog sich rasant und brutal. Uwe Wittstock zeigt, wie sich diese Entwicklung auf die Schriftsteller und Schriftstellerinnen des Landes auswirkte. Viele emigrierten bereits nach wenigen Wochen ins Ausland. Nicht selten zu Fuß oder mit der Bahn. Mit einem Koffer in der Hand. Im Deutschen Reich waren sie nicht mehr erwünscht und mussten um ihr Leben fürchten.
Nicht nur fixiert, sondern auch gewürgt
Nach Attacken Jugendlicher auf Polizisten an Hamburger Schule: Zweifel an Darstellung der Polizei
Hier geht es zum Text…
Mein Leben unter Ludwig II. – Memoiren eines Leibreitpferdes / Gespräch mit Miguel Robitzky
In der Graphic Novel „Mein Leben unter Ludwig II.“ erzählt Miguel Robitzky das Leben des ‚Märchenkönigs‘ aus der Sicht (oder an der Seite) seines Leibreitpferdes Cosa Rara. In bildgewaltigen Panels wird das ganze queere, verrückte und geniale in der historischen Figur Ludwigs deutlich. Miguel und ich waren uns einig – der ‚Kini‘ hat definitiv im falschen Jahrhundert gelebt.
»Die Reform dient dem politischen Leistungsnachweis«
Die kürzlich beschlossene Pflegereform entlastet Pflegebedürftige finanziell deutlich weniger als ursprünglich geplant. Noch immer gibt es keine solidarische Finanzierung der Pflegeversicherung.
Ein Gespräch mit dem Gesundheitsökonom Heinz Rothgang über die Pflegereform