Temple of Refuge

Bildgewaltig. So lässt sich der Comic „Temple of Refuge“ zusammenfassen. Auf über 80 Seiten kommt der Band ohne Worte aus. Er soll nach dem Willen des Initiators Sartep Namiq für alle Menschen verständlich sein. Namiq flüchtete 2016 als Kurde aus dem Irak und lebte dann zusammen mit 900 weiteren Geflüchteten für über ein Jahr in der Notunterkunft in Berlin Tempelhof. Während viele in diesem Jahr der Mut verließ, wandte sich Sartep Namiq an die „Neuen Auftraggeber“, die Menschen bei ungewöhnlichen Ideen unterstützt. Seine Idee: Künstler sollten zusammen mit ihm einen Comicband erstellen, der seine Erfahrungen von Flucht, Notunterkunft,
Ankommen und Zukunft verarbeiten sollte. Nach vielen Treffen nahm der Plan Gestalt an.
Im Gespräch mit Alexander Koch und Felix Mertikat nähern wir uns dem Comic.

Hamburg bleibt hart

Im Zuge der neuerlichen Verschärfung der Pandemieregelungen wurde bundesweit entweder der Beginn der Weihnachtsferien vorgezogen oder zumindest die Anwesenheitspflicht ausgesetzt. Wie einige andere Bundesländer entschied sich Hamburg für Letzteres: Die Schulen bleiben geöffnet, wenn auch Fernunterricht das erklärte Ziel ist.

Warum?